Bericht in der Chamer Zeitung vom 24.02.2026
Feine Ironie statt „verbaler Keule“
„Politischer Aschersamstag“ der Further SPD mit Thomas Schell als Fischredner
Furth im Wald. (ehs) Traditionell gehört der Politische Aschermittwoch fest in den Terminkalender der Parteien – so auch bei der Further SPD. In diesem Jahr allerdings musste die Veranstaltung aus terminlichen Gründen auf den Samstag verlegt werden. Bleibt die spannende Frage: Funktioniert die klassische „Fischrede“ auch am Wochenende?
Ortsvorsitzende und Stadträtin Silke Schell hatte zu dieser Veranstaltung in den Gasthof „Zum Bay“ eingeladen und konnte dazu gut zwei Dutzend Besucher begrüßen. Sie erinnerte daran, dass die Auftaktveranstaltung zum Kommunalwahlkampf in der neuesten Further Gaststätte, dem „Café KuL“, stattgefunden hatte. Heute hingegen treffe man sich im ältesten Wirtshaus der Stadt – ein bewusst gewählter Bogen zwischen Tradition und Aufbruch.
Fischredner Thomas Schell machte gleich zu Beginn deutlich, dass die Terminverschiebung auch Vorteile habe: Am Samstag sei man kulinarisch nicht mehr an Fisch gebunden, sondern könne „ganz sozialdemokratisch – die komplette Speisekarte nutzen“.




Ulrich Dölker, Projektleiter Bau, übernahm die Führung, unterstützt von Kreisvorsitzender Monika Friedl und Siegfried Ehrnböck, die ebenfalls regelmäßig Gästeführungen über das Gelände durchführen. Dabei zeigten sich die Abgeordneten sichtlich beeindruckt von dem, was in unserer Kleinstadt im Zuge der Landesgartenschau nachhaltig geschaffen wurde. (Fotos: Sigi Ehrnböck)