SPD Furth im Wald
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Jenny Dietl verabschiedet

Super User Aus den Sitzungen 24. April 2026
Eine kompetente Ideengeberin verlässt den Stadtrat
In der Stadtratssitzung am 23.04.2026 wurden die ausscheidenden Gremiumsmitglieder feierlich verabschiedet – darunter auch unsere geschätzte Jennifer Dietl.
Bei der Überreichung ihrer Dankesurkunde fand unser Bürgermeister sehr anerkennende Worte. Besonders hob er Jennys Fachwissen und ihre Expertise hervor, die sie aus ihrer beruflichen Tätigkeit als Dipl. Verwaltungswirtin in die kommunalpolitische Arbeit eingebracht hat.
Für die SPD-Fraktion war Jenny eine großartige Ideengeberin. Die Zusammenarbeit war stets von hoher Fachlichkeit geprägt – und gleichzeitig von einer angenehmen, vertrauensvollen und freundschaftlichen Atmosphäre.
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Sparen darf nicht Stillstand bedeuten

Super User Aus den Sitzungen 27. März 2026

Haushaltsrede 2026 unserer Fraktionsvorsitzenden Jennifer Dietlimage013 klein

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats,
liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir beraten heute über einen Haushalt, der uns herausfordert. Unsere Stadt steht – wie viele andere Kommunen auch – unter finanziellem Druck und weiter vor Herausforderungen, die Pflichtaufgaben zu erfüllen.

Unsere Stadt hat in den letzten Jahren gerade im Zuge der Landesgartenschau viel und sinnvoll investiert. Diese Maßnahmen haben unsere Stadt sichtbar aufgewertet und ich möchte an der Stelle nochmals festhalten, dass diese Investitionen richtig und wichtig waren. Aber sie haben – wie jede größere Investition – auch Auswirkungen auf unsere finanzielle Situation.

Demzufolge liegt der Schuldenstand unserer Stadt zu Beginn des Jahres 2026 bei knapp 17 Millionen Euro. Die freie Finanzspanne beträgt lediglich etwa 60.000 Euro. Die Spielräume sind damit eng, während die Anforderungen weiter steigen. Die Kämmerin weist zu Recht darauf hin, dass wir dringend konsolidieren und gleichzeitig unsere Einnahmepotenziale stärker ausschöpfen müssen.

Daher konnten im vorliegenden Haushalt auch nicht alle Maßnahmen berücksichtigt werden, manches musste verschoben oder gestrichen werden. Das ist bedauerlich, aber notwendig. Es ist nämlich absolut richtig, dass wir in diesem Jahr keine neuen Schulden aufnehmen.

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Nach 10H nun auch 100M

Super User Aus den Sitzungen 18. November 2022

Stadtrat verabschiedet "Leitlinien" zur Errichtung von Freiflächenphotovoltaikanlagen (FFPV)

Nachdem in Bayern und speziell auch im Landkreis in den vergangenen Jahren durch die Seehofers10H- Regelung der Ausbau der Windkraft zum Erliegen gebracht wurde, bleibt als erneuerbare Energiequelle nur noch die Photovoltaik. Am leistungsfähigsten sind hier die FFPV-Anlagen mit mehreren Megawatt. 

An unsere Kommune wurden schon mehrere solcher Anlagen zur Genehmigung vorgetragen. Die Planungshoheit liegt hierbei aufgrund der erforderlichen Bauleitplanung bei den Städten und Gemeinden. Der Stadt obliegt die Aufgabe über eine Änderung des Flächennutzungsplans das Genehmigungsverfahren in Gang zu setzen.

Vor diesem Hintergrund hat sich der Stadtrat der Stadt Furth im Wald dazu entschieden, ergänzend zu den bereits vorhandenen Handreichungen und Leitfäden wirksame Maßstäbe in Fragen der Errichtung von FFPV-Anlagen im Gemeindebereich zu definieren, um im Rahmen seiner Planungshoheit bereits im Vorfeld aktiv lenkend tätig zu werden.


Dazu formuliert der Stadtrat der Stadt Furth im Wald für sich Leitlinien als wesentliche (Entscheidungs-)Grundlagen für die kommunale Planung und Umsetzung von FFPVAnlagen.
Auf diese Weise soll als planerische Vorstufe – analog eines städtebaulichen Entwicklungs- bzw. Standort- und Energiekonzeptes – ein Beitrag zum geordneten Fortschritt der Energiewende im Gemeindebereich geleistet werden.

Soweit - so gut. Die SPD-Fraktion befürwortete diese Version der "Leitlinien". Doch in dieser Sitzung sollten sie durch folgenden Passus verschärft werden:

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Anfrage: Wegfall der Diabetologie

Super User Aus den Sitzungen 12. Dezember 2025

Bedauerlicherweise wird die Praxis für Diabetologie (siehe Grafik) nach Cham verlegt. Die Sozialreferentin der SPD Silke Schell sprach dies in der Stadtratssitzung am 10.12.25 an, um nachzufragen, welche Möglichkeiten die Stadt Furth im Wald hat, damit die Gesundheistfürsorge in Furth gesichert ist. Laut Bürgermeister Sandro Bauer könne nur versucht werden, die Praxis neu zu belegen, eine andere Handhabe gibt es leider nicht.

Praxis Verlegung

Festhalle wird Geschichte

Super User Aus den Sitzungen 16. September 2022

Aus der 29. Sitzung

Nun wird sie doch abgerissen, unsere ehrwürdige Festhalle. Das hat der Stadtrat mit großer Mehrheit in seiner 29. Sitzung nun beschlossen. Festwiese

Ausschlaggebend waren die prognostizierten hohen Kosten einer Sanierung und vor allem die einer Modernisierung. Das Architekturbüro PH II, das zur Untersuchung des Bestands beauftragt war, schätzte die Kosten einer Sanierung bzw. Instandhaltung auf knapp 700.000 €. Dabei würden nur Schäden an Boden, Wänden und Dach beseitigt und mit einem Neuanstrich versehen, keineswegs aber irgendwelche Verkleidungen und Einbauten, die den optischen Eindruck und die Akkustik verbessern würden.

Die SPD-Fraktion plädierte für eine Modernisierung, die die Halle zukunftsfähig und für eine intensivere Nutzung ertüchtigen sollte. Sie schlug vor, dass eine Arbeitsgruppe aus Teilnehmern aller Fraktionen und der Verwaltung ein Sanierungs- und Modernisierungskonzept und weitere Nutzungsmöglichkeiten erarbeiten soll. Eine Kostenschätzung möge dann in Auftrag gegeben und diese dem Stadtrat zur Genehmigung vorgelegt werden.

Dass man sich dabei im Bereich von 2 Millionen "plus x" bewegen werde, müsse jedem Stadtrat klar sein, so Fraktionssprecher Siegfried Ehrnböck. Nur so hätte die Halle eine Zukunft. "Ohne Aufwertung der Halle haben wir keinen echten Gewinn, kein Mehr an Attraktivität." Die 700.000 € wären "zum Fenster hinaus geworfen".

Den Beschlussvorschlag der SPD-Fraktion (siehe unten) unterstützten nur 7 Stadträt*innen. So musste sich auch die SPD-Fraktion schweren Herzens dem Antrag der Verwaltung zum Abriss der Festhalle anschließen. 

 

Das Statement der SPD-Fraktion im Wortlaut:

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Eine rein weibliche Fraktion

Super User Aus den Sitzungen 23. Januar 2023

Jennifer Dietl als Stadträtin vereidigt

Als Nachfolgerin für den zurückgetretenen Siegfried Ehrnböck übernahm zu Beginn der 33. Sitzung des Stadtrates Jennifer Dietl ihren Nachrückerplatz. Bürgermeister Sandro Bauer nahm ihr den Amtseid ab. Der erste Gratulant war nach dem Bürgermeister ihr Vorgänger, der ihr nicht nur viel Glück in ihrem neuen Amt wünschte, sondern vor allem Ausdauer, gute Nerven und Durchhalte- und Durchsetzungsfähigkeit. Gratulant Sigi Ehrnböck

Nun besteht die SPD-Fraktion mit Silke Schell und Jenny Dietl aus zwei Frauen, ein Novum in der Geschichte des Further Stadtrats. Vor der Vereidigung hatte Silke Schell die Gelegenheit genutzt, sich bei Siegfried Ehrnböck für dessen Stadtratsarbeit öffentlich zu bedanken. Sie war bei seiner Verabschiedung zusammen mit Dietl bei einer politischen Bildungsreise in Berlin und wollte dies nun nachholen. „Ich bedanke mich ganz herzlich für die Jahre, die ich neben dir sitzen durfte. Du hast mir gezeigt, wie man im Stadtrat arbeitet“, so Schell. Ehrnböck habe die SPD-Fraktion stets gut vertreten, immer das richtige Wort gefunden, „und dank dir hat manche Sitzung früher geendet“, spielte sie auf seine mahnenden Worte an, wenn sich eine Stadtratsdiskussion wieder einmal unaufhörlich im Kreis drehte. Sie hofft, dass sich alle Mitglieder des Gremiums Ehrnböcks Worte zu Herzen nehmen und „wir uns künftig nicht mehr in ewigen Diskussionen verlieren“. Es sei eine schöne Zeit mit ihm im Stadtrat gewesen, fasste sie zusammen.

 

 

 

Foto: Th. Linsmeier/Chamer Zeitung

28. Sitzung: Endlich geht was!

Super User Aus den Sitzungen 28. Juli 2022

Viele Maßnahmen beschlossenSpielfeld

Nach der desaströsen letzten Sitzung, bei der sich ein mutloser Stadtrat von den jahrelang diskutierten und geplanten Vorzeigeprojekten "Bürgerhaus/Mediacenter" und "Drachenhöhle" verabschiedet hat, ging nun endlich was vorwärts, das aber auch nicht ohne das übliche Knirschen aus der Ecke FW/Grüne.

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Abschiedsworte an den Stadtrat

Super User Aus den Sitzungen 19. Dezember 2022

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,Ehrnböck Siegfried 200dpi
lieber Sandro,
liebe Kolleginnen und Kollegen,


zunächst möchte ich allen danken, die mir nach meiner Rücktrittsankündigung geschrieben, mich angerufen haben und mir ihr Bedauern, aber auch ihr Verständnis versichert haben.
All dies tut und tat mir sehr gut.

Zu den Gründen meines Rücktritts ist bereits genug gesagt und geschrieben worden. Diese brauche ich demnach hier nicht wiederholen.
Es ist mir ein Bedürfnis, mich noch einmal bei dir, lieber Sandro, bei den Mitarbeitenden in der Verwaltung und natürlich bei den Mitgliedern des Stadtrats für die jahrelange, gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu bedanken, für den freundschaftlichen Umgangston, für den respektvollen Umgang miteinander. Eigentlich hervorragende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Stadtratsarbeit.

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Vor dem Nichts

Super User Aus den Sitzungen 30. Juni 2022

Stadtrat beerdigt zwei wichtige ProjekteNichts

Die Verhinderer haben sich wieder einmal durchgesetzt. Zwei Jahre Planungsarbeit, über 400.000 € Planungskosten, ein monatelanger Architektenwettbewerb, ewig lange Sitzungen im Stadtrat, im Aufsichtsrat der LGS, im Preisgericht, zigtausende Euros an Preisgeldern und was mich betrifft Dutzende von Stunden an mittlerweile knapp bemessener Lebenszeit … alles für die Katz.

Wir stehen jetzt wieder vor dem Nichts, beim Stand von Ende 2019. Damals begannen die Diskussionen und Planungen für die zwei für Furth im Wald bedeutenden Projekte „Drachenhöhle“ und „MediaCenter“. Der Stadtrat beerdigte in seiner 5-stündigen Sitzung am 29.07.2022 die beiden Vorhaben.

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Das war´s ...

Super User Aus den Sitzungen 19. Dezember 2022

Ein Rückblick auf meine Zeit im Stadtrat

von Siegfried Ehrnböck
(Foto: Thomas Linsmeier)

Jetzt ist es soweit: Meine Stadtratstätigkeit ist zuende, nach fast 15 Jahren, mit 3 verschiedenen Bürgermeistern, in 3 verschiedenen Besetzungen des Gremiums. Und es waren nie leichte, teils turbulente und sogar nervenaufreibende Zeiten. 

Als ich 2002 zum ersten Mal in den Further Stadtrat gewählt wurde, damals noch auf der Liste der Freien Wähler, war da die Further Welt noch in Ordnung. Bürgermeister Reinhold Macho führte die strenge Regie in einem nach Parteianzuhörigkeit strikt geordneten Stadtrat. Die zahlenmäßig weit überlegene CSU-Fraktion führte die Anordnungen des Bürgermeisters aus, die Sitzungen folgten seiner Regie. Es sprachen nur die Fraktionsführer. Ich durfte dies nach wenigen Monaten für die FW-Fraktion tun. Erst dann wurde man im Stadtrat von den alterwürdigen Mandatsträgern so richtig wahrgenommen. So auch von Bürgermeister Macho. Er berief mich in den Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens St.Georg. 

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Überfällige Beschlüsse in einer Mammutsitzung

Super User Aus den Sitzungen 24. Januar 2022

Aus der 21.Sitzung des StadtratsProbebetrieb
Zwei Themen, über 4 Stunden heiß diskutiert 

 

TOP1:

Einbahnregelung in der Lorenz-Zierl-Straße

Die Verkehrssituation in der Lorenz-Zierl-Straße (LZS) bedarf schon lange einer Lösung – auch ohne die Landesgartenschau. Die LZS ist ein Kernstück der Planungen. Mit dem Patritzlauf haben wir in unserer Bewerbung gepunktet. Die vorgesehenen Verbesserungen für die LZS sind ohne Einbahnregelung nicht realisierbar. Sie führen definitiv zu mehr Verkehrssicherheit und vor allem zu einer Verbesserung der Wohnqualität der Anlieger, zu einer Aufwertung des ganzen Straßenzugs. 

Das wird helfen, so manchen Leerstand, sei es Wohngebäude oder Geschäfte, wiederzubeleben. Hilfreich wird hier auch das Projekt „Neues innerstädtisches Wohnen“ sein, wie es auf dem angrenzenden Späth-Bräu Gelände geplant ist.

Die LZS, eine bisher viel zu enge, hässliche Durchgangsstraße hätte durch diese Planung die Chance, zum Erlebnis- und Erholungsraum zu werden. Die Attraktivität für Investoren für das Projekt am Späth-Bräu würde erheblich dadurch gesteigert.

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Rücktritt vom Stadtrat

Super User Aus den Sitzungen 01. Dezember 2022

Unser Fraktionssprecher legt sein Stadtratsmandat niederRücktritt

In der nichtöffentlichen Sitzung des Hauptausschusses am Montag, 28. November teilte Fraktionssprecher Sigi Ehrnböck dem Bürgermeister und seinen Stadtratskollegen mit, was er schon lange vorhatte: seinen Rücktritt.

Der 70-jährige Sozialdemokrat begründet diesen Schritt in erster Linie mit den sich im Kreis drehenden Debatten und der Mutlosigkeit des Gremiums gerade mit Blick auf die nahende Landesgartenschau.
"Es ist losgegangen mit den ewigen, bis zu sechs Stunden langen Sitzungen, die nichts gebracht haben als Ärger und schlaflose Nächte", so Ehrnböck in einem Interview des "Bayerwald Echos". "Ich habe die Distanz nicht mehr wahren können, ich habe das alles mit nach Hause gebracht. Fragen Sie meine Frau, wie oft ich am Ende des Tages grantig war. Da habe ich gemerkt, dass ich dem Ganzen nicht mehr standhalten kann. Ich bin einfach ausgepowert durch all die Sitzungen, bei denen es hoch hergegangen ist und am Ende nichts herauskam. Das hat schon schwer an mir gezehrt."

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Die Lorenz-Zierl-Straße

Super User Aus den Sitzungen 29. Oktober 2021

Ein erster kleiner Schritt
zu einer VerkehrswendeLZS 1

Die Verkehrssituation in der Lorenz-Zierl-Straße (LZS) bedarf schon lange einer Lösung – auch ohne die Landesgartenschau. Die Planungen zur LGS in diesem Bereich führen nun definitiv zu mehr Verkehrssicherheit und vor allem zu einer Verbesserung der Wohnqualität der Anlieger, zu einer Aufwertung des ganzen Straßenzugs. 

Das wird helfen, so manchen Leerstand, seien es Wohngebäude oder Geschäfte, wiederzubeleben. Die kleinen Geschäfte, ein Reparatur Café, usw. , so wie sie z.B. in der Entwurfsplanung für das Wohnprojekt auf dem Späth-Bräu-Gelände angedacht sind, könnten auch hier entstehen.

Die LZS, eine bisher viel zu enge, hässliche Durchgangsstraße hätte durch diese Planung die Chance, zum Erlebnis- und Erholungsraum zu werden. Die Attraktivität für Investoren für das Projekt am Späth-Bräu würde erheblich dadurch gesteigert.

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